Stift Heiligenkreuz sichert die Zukunft von Säben

Der heilige Berg Tirols soll wiederbelebt werden

Am 14. März 2024 entschied das ehrwürdige Stift Heiligenkreuz im Wienerwald, der Einladung von Bischof Ivo Muser zu folgen und die Pilgerseelsorge im traditionsreichen Kloster Säben in Südtirol zu übernehmen. Dieser bedeutende Schritt zielt darauf ab, den „Heiligen Berg Tirols“ erneut zu einem lebendigen geistlichen Zentrum für die Menschen der Region zu machen und ihn als Ort des Gebets erlebbar zu gestalten.
Foto © : Thomas Roetting
Foto © : Thomas Roetting

Die historischen Gemäuer des Klosters, die seit dem Auszug der Benediktinerinnen im Jahr 2021 leer standen, verbleiben weiterhin unter der Verwaltung der Diözese Bozen-Brixen. Es wird kein eigenes Priorat gegründet; vielmehr konzentrieren sich die Zisterziensermönche auf die spirituelle Betreuung der Pilger und die Förderung des Gebetslebens auf dem Säbener Berg.

Bischof Muser äußerte seine tiefe Freude über diese Entwicklung und betonte, dass die Präsenz der Mönche aus Heiligenkreuz eine Garantie dafür sei, dass Kloster Säben wieder zu einem Ort mit seelsorglicher Ausstrahlung werde. Die konkreten Details der seelsorglichen Tätigkeit sollen in den kommenden Wochen in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen festgelegt werden.

Die Gemeinschaft des Stifts Heiligenkreuz bittet um das Gebet für diese neue Aufgabe, damit der „Heilige Berg Tirols“ seine spirituelle Strahlkraft entfalten und den Menschen als Quelle des Glaubens und der Besinnung dienen kann.

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