Pater Kosmas, ein erfahrener Geistlicher des Zisterzienserordens aus Heiligenkreuz, wurde als neuer Pilgerseelsorger eingeführt. In seiner Ansprache sprach er mit großer Hingabe über die spirituelle Bedeutung des Klosters Säben. Er rief die Gläubigen und die Bevölkerung Südtirols eindringlich dazu auf, diesen besonderen Ort neu zu beleben und ihn in seiner ursprünglichen Bestimmung als „Heiligen Berg Tirols“ wieder erstrahlen zu lassen. Mit seinen Worten vermittelte er eine klare Vision: Das Kloster soll ein Ort der Einkehr, der Begegnung und des inneren Friedens für Pilger und Besucher aus nah und fern werden.
Die Benediktinerinnen, die das Kloster seit 1685 bewohnten und es über Jahrhunderte zu einem spirituellen Leuchtturm der Region machten, verließen Säben im Jahr 2021. Mit der Übergabe an die Zisterzienser und der Ankunft von Pater Kosmas beginnt eine neue Ära. Das Kloster erhält nicht nur eine neue geistliche Führung, sondern auch eine Neuausrichtung, die seine Rolle als Zentrum des Glaubens und der Besinnung stärken soll.
Diese Übergabe ist mehr als nur ein Wechsel von Verantwortung; sie ist ein Symbol für Hoffnung und Erneuerung. Mit dem Einzug der Zisterzienser kehrt neues Leben in die altehrwürdigen Mauern ein, die seit Jahrhunderten Geschichte und Glauben in sich tragen. Es ist ein Aufruf an alle, den Weg hinauf zum Kloster als Weg zu sich selbst und zu einer tieferen Verbindung mit dem Göttlichen zu begreifen.
Mehr zur Schlüsselübergabe finden Sie bei der Diözese Bozen-Brixen: